TrueCrypt

TrueCrypt 7.1

Virtueller Tresor

Herausragend
8

TrueCrypt verschlüsselt Daten. Die Software erstellt geschützte Archive, die sich wie normale Laufwerke nutzen lassen.

Bei TrueCrypt erstellt man zunächst einen so genannten Datencontainer. Ein Assistent führt den Anwender dabei durch die notwendigen Arbeitsschritte. Man legt die Größe des virtuellen Laufwerks, den verwendeten Algorithmus sowie ein Passwort fest. Auf Wunsch schützt TrueCrypt die Daten zusätzlich zum Kennwort mit einer so genannten Schlüsseldatei. Ein mit einem Key file geschützter Container lässt sich nur öffnen, wenn man Passwort und die Schlüsseldatei besitzt.

Im Hauptfenster verwaltet man seine Datencontainer. Öffnet man ein solches Archiv, erscheint dieser wie ein normaler Datenträger im Finder. Wie gewohnt verschiebt oder kopiert man per Drag&Drop Dateien in den virtuellen Safe. Einmal ausgeworfen, bietet nur noch das entsprechende Passwort Zugriff auf die Daten.

Fazit
Gute Kryptographie hat oft den Nachteil, dass sie nicht besonders anwenderfreundlich ist. TrueCrypt geht hier einen guten Mittelweg: Die Software ist bei Weitem nicht so komfortabel wie die Datenverschlüsselung des Festplattendienstprogramms von Apple. Dafür lässt TrueCrypt dem Anwender mehr Freiheiten, selbst zu entscheiden, wie er seine Daten sichern möchte. In der Praxis bietet TrueCrypt einen entscheidenden Vorteil: Da die Software auch für Windows und Linux vorliegt, kann der Anwender seine Datencontainer auf nahezu jedem Computer verwenden.

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